Einleitung
Wenn Kreative nach den regionalen CPM-Preisen (Cost per Mille) auf Kick fragen, möchten sie eigentlich Folgendes wissen: 👉 „Zahlt Kick in verschiedenen Ländern oder Regionen unterschiedliche Werbe- oder Impression-Preise?“
Die kurze Antwort lautet:
Kick hat kein offizielles, standardisiertes regionales CPM-Auszahlungssystem wie YouTube – aber die Werbeeinnahmen (falls vorhanden) variieren in der Praxis je nach Region.
Hier finden Sie eine detaillierte Aufschlüsselung dessen, was das bedeutet.
🚫 Keine offizielle regionale CPM-Struktur
Im Gegensatz zu Plattformen wie YouTube oder Facebook, die regionsspezifische Daten zur Auszahlung von Werbeeinnahmen oder RPM/CPM-Benchmarks veröffentlichen, veröffentlicht Kick keine offiziellen regionalen CPM-Sätze, die an die Zuschauerzahlen gebunden sind. Es gibt keine klaren Angaben für Creator wie „Europa zahlt X, die USA zahlen Y“ für Anzeigen, die Zuschauern in bestimmten Ländern gezeigt werden.
Tatsächlich gilt:
- Das Monetarisierungsmodell von Kick basiert in erster Linie auf Abonnements und Trinkgeldern, nicht auf Werbeeinnahmen.
- Kick teilt zwar die Werbeeinnahmen mit den Creators, hat jedoch keine spezifischen regionalen Auszahlungstabellen oder Aufschlüsselungen veröffentlicht.
📊 Schätzungen der Branche und Community (inoffiziell)
Da es keine offiziellen regionalen CPM-Daten von Kick gibt, stammen die meisten verfügbaren Schätzungen von Branchenbeobachtern, Berichten von Creators und aggregierten Kennzahlen. Diese inoffiziellen Schätzungen lassen Folgendes vermuten:
Allgemeiner Bereich der Werbeeinnahmen (weltweit)
-
Als grober Richtwert für die Schaltung und Monetarisierung von Anzeigen wird häufig ein Betrag von 2 bis 5 US-Dollar pro 1.000 monetarisierten Anzeigenimpressionen genannt. Allerdings:
-
Dieser Wert von 2 bis 5 US-Dollar ist kein offizieller Kick-CPM und wird nicht auf regionaler Basis bestätigt. Es handelt sich um eine allgemeine Branchenangabe, die manchmal bei Diskussionen über Kick herangezogen wird.
Wichtige Klarstellungen
- Diese Schätzung bezieht sich auf Werbeeinblendungen und nicht auf Aufrufe – sie geht also davon aus, dass Anzeigen tatsächlich gezeigt werden, was nicht garantiert ist.
- Dies bedeutet nicht, dass Kick unterschiedliche Werbepreise pro Land festlegt, sondern dass die Werbenachfrage und das Interesse der Werbetreibenden (die den CPM beeinflussen) je nach Region variieren.
💡 Warum regionale Preise in der Praxis immer noch eine Rolle spielen
Auch wenn Kick die CPM nicht offiziell nach Regionen staffelt, variieren die CPM der Werbetreibenden aufgrund der Marktkräfte weltweit:
- Eine höhere Nachfrage von Werbekunden in den USA und Westeuropa führt in der Regel zu höheren effektiven CPMs, wenn Anzeigen geschaltet werden.
- Eine geringere Nachfrage von Werbekunden in Schwellenländern (z. B. Teilen Asiens, Lateinamerikas und Indiens) geht in der Regel mit niedrigeren Anzeigenpreisen einher.
- Diese Schwankungen sind in digitalen Werbeökosystemen üblich und spiegeln wider, wo Werbetreibende mehr Geld ausgeben, und sind keine Plattformrichtlinie.
Dies ähnelt den unterschiedlichen CPMs bei YouTube – obwohl Kick keine transparenten regionsspezifischen Kennzahlen hat, variieren die tatsächlichen effektiven CPMs für Creator natürlich je nach Standort ihrer Zuschauer.
🧠 Die Monetarisierungsphilosophie von Kick (warum CPM weniger wichtig ist)
Die Kernmonetarisierung von Kick basiert nicht auf Werbung, und regionale CPM-Schwerpunkte sind aus den folgenden Gründen unüblich:
1. Abonnements generieren den größten Teil der Einnahmen
Kick verwendet eine 95/5-Aufteilung der Abonnement-Einnahmen, wobei die Creator unabhängig von ihrem Standort 95 % aller bezahlten Abonnement-Einnahmen behalten.
2. Trinkgelder/Spenden sind eine wichtige Einnahmequelle
Beliebte Streamer verdienen oft weit mehr mit Trinkgeldern und Spenden als mit Werbung, und diese Beiträge unterliegen nicht der CPM-Berechnung.
3. Werbeeinnahmen sind zweitrangig und variabel
Anzeigen werden nur sporadisch geschaltet und sind nicht garantiert – selbst wenn in einigen Regionen häufiger Anzeigen geschaltet werden, ist die Auszahlung durch die Plattform nicht garantiert oder standardisiert.
📌 Was dies für regionale Einnahmen bedeutet
So wirken sich regionale CPM-Schwankungen in der Praxis typischerweise aus:
| Region | Wahrscheinliche Auswirkungen auf die Werbeeinnahmen | Anmerkungen |
| Vereinigte Staaten/Kanada | Höheres CPM-Potenzial | Eine starke Nachfrage seitens der Werbekunden kann zu höheren Werbeeinnahmen führen, wenn Anzeigen geschaltet werden. |
| Westeuropa (Großbritannien, Deutschland, Australien) | Mäßig hoher CPM | Guter Mittelwert; Werbekunden zahlen weiterhin gut. |
| Lateinamerika / Südostasien / Indien | Niedrigerer CPM | Eine geringere Nachfrage nach Anzeigen führt oft zu geringeren Einnahmen aus Anzeigen. |
| Globale Mischung Publikum | Variabel | Höchste Wirkung, wenn viele Zuschauer aus Regionen mit hohem Wert stammen. |
Diese Tabelle spiegelt praktische Marktunterschiede wider – keine festen Regeln von Kick selbst.
📉 Wichtigste Erkenntnisse: Was Sie wissen sollten
Kick zahlt offiziell keine regionalen CPM-Sätze.
Es gibt keine veröffentlichte Anzeigenpreistabelle von Kick nach Ländern oder Regionen.
Die geschätzten CPMs sind inoffiziell.
Branchenschätzungen gehen von etwa 2 bis 5 US-Dollar pro 1.000 Anzeigenimpressionen aus, was stark vom Engagement der Zuschauer und der Anzeigenauslieferung abhängt – und diese Preise können je nach Region variieren.
Anzeigen sind nicht die Haupteinnahmequelle.
Abonnements und Trinkgelder überwiegen in der Regel die Werbeeinnahmen bei Kick. Regionale, auf Aufrufen basierende Auszahlungen sind weit weniger wichtig als die Unterstützung durch die Zuschauer und das Engagement der Community.
🔑 Fazit
Es gibt keine offiziellen regionalen CPM-Tabellen oder Auszahlungsstufen auf Kick. Während die Werbeeinnahmen aufgrund unterschiedlicher Marktnachfrage je nach Region variieren können, legt Kick keine unterschiedlichen CPM-Sätze für Asien, Europa, Lateinamerika oder andere Regionen fest und garantiert diese auch nicht. Stattdessen verdienen die Creator hauptsächlich mit Abonnements und direkter Unterstützung, wobei die Werbeeinnahmen variabel und zweitrangig sind.

